ALS BEKENNENDER UND PASSIONIERTER EUROPÄER WIDME ICH DEM THEMA EINE EIGENE RUBRIK IM RAHMEN DER INITIATIVE ART4PEACE, DENN DEN FRIEDEN AUF UNSEREM KONTINENT VERDANKEN WIR MASSGEBLICH DEM GEMEINSAMEN EUROPA MIT SEINEM FACETTENREICHTUM!

OSKAR W. RUG PROUDLY PRESENTS: FUTURE IS NOW! - die zweite

AUSSTELLUNG IM MUSÉE LES MINEURS WENDEL IN PETITE-ROSSELLE

UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT DER DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN FREUNDSCHAFTSGRUPPE DER ASSEMBLÉE NATIONALE 

OWR: Ohne Titel, 2019
OWR: Ohne Titel, 2019

Es gibt wunderbare Nachrichten aus dem Atelier von Oskar W. Rug: Sicherlich hat sich der eine oder andere schon gewundert, weshalb der Künstler in letzter Zeit kaum erreichbar und fast im Wochentakt in Frankreich unterwegs war. Grund hierfür war ein tolles Ausstellungsprojekt, das seine Wurzeln in der Expo hat, die aktuell in Monte Bosco läuft und dem Thema Europa gewidmet ist.

 

Wir sind glücklich, eine sehr gelungene deutsch-französische Ausstellungskooperation auf die Beine gestellt zu haben und danken hierfür allen Beteiligten, die mit einem Höchstmaß an Professionalität und Engagement ihren Beitrag leisten, damit die Expo unter der Schirmherrschaft der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe der Assemblée Nationale ein Erfolg wird.

 

UND HIER DIE ECKDATEN:

 

Vernissage am Samstag, den 4. Mai 2019 @ 16:00 Uhr 

 

Ausstellungsdauer: 5. - 16. Mai 2019 

 

Musée Les Mineurs

Parc Explor Wendel 

F-57540 Petite-Rosselle

www.musee-les-mineurs.fr

 

Weitere Infos zur Ausstellung und dem Rahmenprogramm:

http://www.musee-les-mineurs.fr/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/veranstaltungen/#post-4725   

Wir freuen uns auf einen spannenden und gerne auch kontroversen Gedankenaustausch rund um unser Europa mit all seinen Macken und seinem unumstrittenen Verbesserungspotenzial, dem wir jedoch viel zu verdanken haben. Es liegt an uns, Europa nachhaltig weiterzuentwickeln. Werden auch Sie zum Zukunftsgestalter, bevor es zu spät ist. Denn: FUTURE IS NOW! 

Die Welt ist im Umbruch, und rasches Handeln ist dringend geboten. Doch wo soll man angesichts der Fülle an Unsicherheitsfaktoren beginnen? Die außenpolitische Lage ist mehr als brenzlig: Seit Trump am Ruder ist, steht hinter der Verlässlichkeit der USA ein dickes Fragezeichen. Die Machtverhältnisse haben sich verlagert. Erneute Differenzen zwischen Ost und West – angeheizt durch gefährlich unkontrollierte Rhetorik - provozieren ein Aufrüsten. Krieg und Naturkatastrophen sorgen für Wanderbewegungen, die sich nicht so ohne Weiteres in einem für alle Beteiligten positiven Sinne managen lassen. Hinzu kommt BREXIT, der quasi vor der Tür steht, wenngleich Optimisten noch auf ein Wunder in Form eines zweiten Referendums mit entsprechendem Ausgang hoffen.

Innenpolitisch gesehen ist ebenfalls so einiges im Argen: Probleme bei der Regierungsbildung, Prioritäten, deren Wahl mehr als verwundert, und auch in Sachen Digitalisierung scheint man nicht in die Pötte kommen zu wollen, was den Verdacht nahelegt, dass die Politiker den Ernst der Lage nicht erkannt haben. Dies trifft übrigens gleichermaßen auf die globalen Themen wie den Klimawandel und das zu beobachtende Aufflammen nationalstaatlicher Tendenzen zu.

Die Liste ließe sich fortsetzen, doch bereits anhand der Beispiele dürfte klar sein, dass Abwarten und Tee trinken keine Option darstellt. Ein Patentrezept wird es wohl kaum geben, sehr wohl aber das Wissen, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als im Alleingang.

Diese tiefe Überzeugung ist Ausgangspunkt von FUTURE IS NOW! Unter dieses Motto stellte der Maler, Objekt- und Konzeptkünstler Oskar W. Rug seine nächste Ausstellung, die als Appell verstanden werden will, zur Europa-Wahl zu gehen und pro-europäisch abzustimmen.

Am ersten April-Wochenende fiel der Startschuss für die Europa-Ausstellung, die nach Terminvereinbarung bis zum 16. Juni 2019 in der Produzentengalerie W. (aka: Monte Bosco), Erbacher Str. 88 in 64760 Hetzbach im Odenwald zu sehen sein wird. Der Eintritt ist frei.  

Im Rahmen meiner Europa-Initiative war ich im grenznahen Forbach, um dort den französischen Politiker Christophe Arend zu treffen, der als Abge-ordneter von La République En Marche seinen Wahlkreis in der Nationalversammlung vertritt. Außerdem ist er als Präsident der deutsch-französischen Parlamentariergruppe Wegbereiter des Vertrags von Aachen, dem Bekenntnis zu einer engen Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich und der ursprünglich im Elysée-Vertrag besiegelten Freundschaft zwischen beiden Ländern.

 

In unserem Gespräch ging es um die Rolle und das Potenzial von Kunst bei der Gestaltung von Gesellschaft - gerade auch im Hinblick auf die Europawahl - und um die Einbindung der Jüngsten in den kreativen Austausch. Daraus entstanden ist ein dem gemeinsamen Europa gewidmetes Ausstellungs-projekt unter der Schirmherrschaft der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe in der Assemblée Nationale. Ein herzlichen MERCI an Herrn Arend für seine Offenheit und sein großes Engagement.